Das Wohlergehen

des Pferdes im Fokus

Der Stadt Zürich,
der Tradition
und
dem Pferd verpflichtet

Die Stiftung Grosser Preis der Stadt Zürich ist 1982 von Dr. Rudolf Villger, Eduard Gubser und Benedikt Künzle gegründet worden. Dies als Referenz gegenüber der Stadt Zürich und aus Respekt vor der grossen Tradition der Zürcher Pferderennen. Der primäre Zweck der Stiftung ist, den Fortbestand des Rennens und dessen Name zu sichern. Einen Titelsponsor wird es also nie geben, der Grosse Preis der Stadt Zürich ist immer «nur» der Grosse Preis der Stadt Zürich. Dafür notwendige Gelder steuert die Stiftung Jahr für Jahr bei. 

1872 erstmals gelaufen, ist der Grosse Preis der Stadt Zürich das älteste Jagdrennen der Schweiz. Die Anfänge des hiesigen Turfs waren militärisch geprägt, später wurden die Offiziere im Sattel durch die «Herrenreiter» abgelöst, die heutzutage den Amateurrennreitern und Amateurrennreiterinnen entsprechen. Junge und talentierte Spitzensportler also, deren Herz für die Pferde schlägt. Jede Minute ihrer Freizeit widmen sie den faszinierenden Tieren. Die Förderung und Unterstützung der Jugend ist deshalb eine zweite Zweckbestimmung der Stiftung Grosser Preis der Stadt Zürich. Denn glücklich ist, wer sein Hobby zum Beruf machen kann. Die damit einher gehende Professionalisierung ist im Zürcher Turf spürbar. Die Amateure von einst sind jetzt professionell tätige Trainer im Dielsdorfer Horse Park. Und die jungen Talente schlagen den Weg zur Berufsrennreiterin / zum Berufsrennreiter ein, den sogenannten Jockeys. Im Grossen Preis der Stadt Zürich stellen sie mittlerweile die Mehrheit.

Gestiegen ist über die Jahrzehnte vor allem auch die Sensibilisierung für die Beziehung zwischen Mensch und Pferd. Das Pferd, früher Kriegsgerät oder Arbeitsmaschine, ist jetzt geschätzter Partner in Freizeit und Sport. Seine ureigenen Interessen und Ansprüche werden selbst in einem hart umkämpften Rennen respektiert und geschützt. Aus diesem Grund hat die Stiftung Grosser Preis der Stadt Zürich im Jahr 2020 ihren Aufgabenbereich um eine dritte Zweckbestimmung ergänzt: Sie engagiert sich für das Wohlergehen des Pferdes und bemüht sich im Wissen um das vorhandene Risiko im Galopprennsport für pferdegerechte Massnahmen.